Ruben Fabrik - Luisenstraße 1 - 32052 Herford
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Historischer Rückblick
Abraham Ruben war es, der Anfang des 19. Jahrhunderts dieses historische Bauobjekt in Herford erstellen lies. In der Rubenschen Fabrik fanden bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges über 130 Arbeiter an mehr als 40 Webstühlen Ihren neuen Arbeitsplatz um für den gesamten europäischen Markt Leinenstoffe und später Sport- und Tropenbekleidungen herzustellen. Im Dritten Reich wurde die Familie Ruben enteignet und lebt bis heute in den USA im Bundesstaat New York. Der neue Eigentümer, Oskar Tavote produzierte von nun an Militäruniformen und Helme. Nach Kriegsende weißt die Kronik der Ruben Fabrik mehrere Besitzer aus den unterschiedlichsten Berufssparten aus. Letzter Nutzer war der Fabrikant Siewek der hier in Herford Möbel erstellen ließ.

Heute
Mehr als 100 Jahre nach dem Bau, im Jahr 2002, wechselte der Besitzer abermals. Diesmal hin zu dem Architekt Gerhard Niemann und Diemo Niemann, und damit zu der Firma NIPA Bauträger GmbH und des NIPA Planungsbüro, die bereits seit 30 Jahren deuschlandweit Erfahrungen im Umbau von alten, denkmalgeschützten Fabriketagen zu Lofts haben. Zielsetzung war des dem leerstehenden Gebäude an der Luisenstraße 1, zwischen den Flüssen Aa und Werre, im neuen Zentrum von Herford und in direkter Nachbarschaft zum Kunstmuseum Marta an der Goebenstraße, ein neues Leben und Gesicht zu verschaffen. Viel sollte nicht verändert an dem denkmalgeschützten Gebäude werden: die jetzigen Bewohner der drei Büroetagen, der zwei Penthousewohnungen und der Ruben Gastronomie "atmen" immer noch das Flair der alten, ehemaligen Fabriketagen mit Gusssäulen und Stahl- oder Betonträgern. Nun jedoch Kombiniert mit modernster Technik und vielen architektonischen und optischen Highlights.

Morgen
Nach Fertigstellung der Ruben Fabrik sind bereits die neuen Ziele von Gerhard und Diemo Niemann abgesteckt. Ein weiteres, ebenfalls über 100 Jahre altes Fabrikgebäude, das KRAFTWERK, direkt neben der Ruben Fabrik, wird ebenfalls komplett saniert und zu Wohnlofts mit ihrem typischen Charakter aufgewertet. Damit schließt sich die Lücke zwischen Elsbach- Gebäude, Marta und dem über 8.000 m² großen Ruben Areal.

Mehr Infos zum Kraftwerk finden Sie hier
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